Theater:

2014: Musik und Spiel für “Wurzelzeit“, Frads
2013: Musik und Spiel für “Der ferne Planet”, Jost&Berger
2012:
Theatermusik für “Spielplatz” Schauplatz International
2012: Musikalische Leitung für “Struwwln mit Peter“, Junge Bühne Bern
2011: Theatermusik für “Die KleistRetraiteSchauplatz International
2009 – 2011: Trummer als Herr Lehmann

2010: Theatermusik für “Plan B ist tot” SansCible

Film:

Filmsong für “Hello Goodbye “(2006)

Theater:

Wurzelzeit (Aufführungen 2014)

Eine Theaterexpedition zum immateriellen Kulturerbe.

Koproduktion FRADS Frühstück auf der Szene / Theater Tuchlaube / Forum Schlossplatz

«Wurzelzeit» ist eine Koproduktion des Theaterkollektivs FRADS Frühstück auf der Szene, dem Theater Tuchlaube und dem Forum Schlossplatz Aarau. FRADS wird im Rahmen des Förderprogramms «First Steps» gemeinsam mit der Dramatikerin Daniela Janjic ein Theaterstück entwickeln, das sich mit der zurzeit sehr aktuellen Thematik des «Immateriellem Kulturerbes», insbesondere der «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz» befasst. In einer Geschichte mit drei Schauspielern und einem Musiker werden Funktionsweisen von Traditionen verhandelt und problematische Aspekte einer «Kultur-Inventur» beleuchtet. Soziale Prozesse wie Gemeinschafts- und Identitätsbildung sind dabei von speziellem Interesse.

Die Grundlage der Produktion bildet eine zweiwöchige Forschungs-Residenz im Forum Schlossplatz, welche im September 2013 parallel zur Ausstellung «Heisse Öfen & Rüeblitorten» durchgeführt wird. Die Premiere des Stücks findet im Februar 2014 im Theater Tuchlaube statt.
Aufführungsdaten

Medien

Regie: Alexandra Portmann
Spiel: Ruth Huber, Anna Messmer, Raphael Muff, Christoph Trummer
Autorin: Daniela Janjic
Musik: Christoph Trummer
Dramaturgie: Assunta Steiner
PR/Öffentlichkeitsarbeit: Lucia Bühler
Produktionsleitung: Ruth Huber, Assunta Steiner
Projektleitung: Ruth Huber, Alexandra Portmann


Der ferne Planet

Die in die Jahre gekommene Schauspielerin Maren (Silvia Jost) verbringt ihre alkoholreichen Abende in der Bar Planet, wo ihr einziger Zuschauer der Barbesitzer Oliver (Andreas Berger) ist. Eines Tages betritt eine junge Frau (Mirjam Berger) die Bar, die mit ihrer braven Erscheinung so gar nicht in die Umgebung passen will. Sie glaubt in Maren ihre leibliche Mutter gefunden zu haben, die sie kurz nach der Geburt weggegeben hatte. Zwei zutiefst persönliche Geschichten prallen aufeinander, und mit ihnen Lebensentwürfe, Wertvorstellungen und Hoffnungen.
Draussen auf der Strasse spielt ein Musiker (Trummer), für den Raum und Zeit keine Rolle spielt, und der dann doch eine entscheidende Rolle einnimmt…

Ein Theater-Musik-Projekt über zwei verschiedene Welten und Generationen, die nun plötzlich mehr miteinander zu tun haben, als erwartet.

Mit: Silvia Jost, Mirjam Berger, Trummer, Andreas Berger
Regie: Marlise Fischer
Autor: Andreas Berger
Musik: Sander Timmermans, Trummer

Tour:

20.02.2013 20:30 Tojo Bern
21.02.2013 20:30 Tojo Bern
22.02.2013 20:30 Tojo Bern
23.02.2013 20:30 Tojo Bern
01.03.2013 20:30 Kreuz Solothurn
02.03.2013 20:30 Kreuz Solothurn
12.03.2013 20:00 Grabenhalle St. Gallen
14.03.2013 20:00 Grabenhalle St. Gallen
28.03.2013 20:00 Foxy Bar Grenchen
12.04.2013 20:00 Rennweg 26, Biel
18.04.2013 20:00 Postremise Chur
19.04.2013 20:00 Postremise Chur
20.04.2013 20:00 Postremise Chur
27.04.2013 20:00 Alte Brennerei Unterramsern/SO

Reservation alle Vorstellungen (ausser Kreuz Solothurn):
Telefon 078 865 90 79 (16–19 Uhr) oder admin@jostundberger.ch
Kreuz Solothurn: www.kreuzkultur.ch oder Telefon 032 622 24 19)


Der Spielplatz

von und mit Schauplatz International
Live-Musik: Trummer

Struwwln mit Peter

einmusikalisches THEATERPROJEKT der Jungen Bühne Bern
von U-Fo für ein Pubilikum am 12 Jahren
Produziert von Junge Bühne Bern

Zum Stück
Den Figuren aus dem Struwwelpeter ergeht es trotz ihres über 150 jährigem bestehen im Kinderbuchklassiker nicht besonders gut. `Aber wenn sie immer schreien, sich schlagen und bespeien…’ – das skurril-heiter schlechte Betragen von Suppenkaspar, Zappelphilip, Paulinchen und Co. wird auf der Bühne disputiert – niemand will es und doch passiert das Böse auch hier.

Spiel
Aron Baumann, Helena Hebing, Valentin Hebing, Gian Joray, Valerie Keller, Jacqueline Schnyder, Lee Stalder, Pascal Thalmann, Jens Trachsel, Nicolas Streit, Léa Zürcher

Leitung/Konzept
Christoph Hebing & Sinje Homann

Musik
Christoph Trummer & Ensembles

Aufführungsort
Brückenpfeiler

 

Die Kleist Retraite,

ein Projekt von Schauplatz International

Kleist war ein rastloser, getriebener junger Mann. Sein Leben führte ihn durch halb Europa und auch nach Thun. Hier hoffte er Ruhe zu finden. Sein grösster Wunsch sei es, schrieb er selbst seiner Schwester 1801, Bauer zu werden, um „ein Feld zu bebauen, einen Baum zu pflanzen und ein Kind zu zeugen“. Angeregt durch seine Rousseau-Lektüre, suchte er sich eine kleine Insel in der Aare als Zufluchtsort aus. Doch die Hoffnung erfüllte sich nicht, Kleist fand keinen Frieden. Er arbeitete an drei Stücken gleichzeitig und reiste auch bald wieder ab.
Das Stück Die Kleist-Retraite nimmt Kleists Sehnsucht nach Ruhe und Frieden auf und versucht, den Traum vom guten Leben wahr werden zu lassen: Das Stück nimmt diesen Wunsch auf und ändert den Lauf der Geschichte. Davon profitieren können allerdings nur Kleists Figuren, die ihn überlebt haben und die wir seiner ruhelosen Schaffenskraft verdanken. Die Figuren seines Werks sind in Thun zur Kur. 200 Jahre Literatur- und Theatergeschichte haben sie hinter sich, jetzt haben sie eine Pause verdient. Die KleistRetraite bietet Gelegenheit, sie dabei zu beobachten und Heinrich von Kleists Werk von einer ganz neuen Seite zu entdecken.

Ort: Tertianum, Göttibachweg 2, Thun.
Konzept und Leitung: Schauplatz International (Martin Bieri, Anna-Lisa Ellend, Albert Liebl, Lars Studer)
Mit: Walter, Adam, Eve, Hermann, Thusnelda, Prinz Friedrich von Homburg, Friedrich Wilhelm, Penthesilea, Achilles, Amphitryon, Alkmene, Friedrich Wetter Graf vom Strahl, Käthchen, Kunigunde, Theobald Friedeborn, Ottokar, Agnes, Rupert, Sylvius, Robert Guiskard, Thunern, Thunerinnen und Fachleuten.

Musik: Trummer, Ausstattung: Diana Ammann, Technik und Licht: Max Stelzl, Assistenz: Isabelle Jakob

 

Herr Lehmann – Ein Berner in Berlin

Musiktheater nach Sven Regeners Roman, mit Musik von Element of Crime und Trummer

Mit: Christoph Trummer, Carmen Riha, Evelyn Scheiben, Robert Aeberhard, Rolf Johannsmeier , Michael Wyder. Musik: Element Of Crime /Trummer.

Buch und Regie: Rolf Johannsmeier. Bühne/Kostüme: Renate Wünsch. /Stefanie Liniger Technik: David Grütter. Licht: Walter Kohler. Produktion : mammagena theaterproduktion. Aufführungsrechte: Verlag der Autoren.

Nach dem Kultroman von Sven Regener, nach dem Kultfilm von Leander Haussmann – jetzt das «Musical» mit Trummer! Ein Musik–Theater zur jüngsten Welt-Zeitgeschichte mit den Songs der Berliner Kultband Element Of Crime und den Sounds eines trashigen, postpunkigen Trummer ( ja, unser Berner Singer-Songwriter kann auch so…).Wir befinden uns in Westberlin vor dem Weltereignis Mauerfall 1989:

Es wird von einem erzählt, der auszog, k e i n e Karriere zu machen. In einer Stadt, in der alle – Wessis wie Ossis – ihr Glück auf dem grossen Boulevard («Auf zum Kuhdamm!») suchen.

Herr Lehmann ist einer, der aus der Zeit gefallen ist. Er mag keine Singles – aber ist selbst einer. Er mag keine frühstückenden Vater- Mutter- Kindhorden im Brunchcafé – aber er sucht selbst Mutterfrau und Kind, um eine Familie zu gründen. Er hasst es, wenn er geduzt wird – aber alle rufen: «Herr Lehmann, zapf mir noch ein Glas!»

Herr Lehmann heisst Frank, aber nur sein bester Freund Karl darf ihn so nennen. Frank arbeitet als Keeper im «Einfall» – irgendwo in Berlin, der Stadt, in der es keine Sperrstunde gibt. Die Nacht ist sein Arbeitstag…

Das junge deutsch- schweizerische Theater-Ensemble (Carmen Rihas mammagena theaterproduktion) um den westdeutschen Regisseur und Autor Rolf Johannsmeier (Mousonturm Frankfurt, Theaterhaus Stuttgart, Junges Theater Göttingen) mit einschlägiger Berlinerfahrung (zwischen Grips, Volksbühne und Dany Levis Roter Grütze) wagt den Balance–Akt: unterstützt vom Multitalent Robert Aeberhard (Soundscape). Aus der Trummer Band haben sie eine trashige 80er Postpunkband aufleben lassen, die Trummer als Herrn Lehmann bei seinem deutsch-schwyzerischen Trip durch den Berliner Underground tatkräftig unterstützt, und zwar musikalisch u n d komödiantisch…

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Sans Cible

PLAN B IST TOT – Theatermusical mit Songs von Trummer uva

Aus der Presse:

Vier Künstler töten auf der Bühne Plan B

Von Simone Tanner (Kulturagenda)

Das Berner Theaterkollektiv Sans Cible präsentiert mit «Plan B ist tot» im Tojo sein erstes Musical – eine Persiflage auf die Künstlerszene. Noo Steffen ist die Autorin, Trummer und weitere Musiker liefern die Musik.

Wann ist ein Künstler ein Künstler? Und ab wann ist Kunst überhaupt richtige Kunst? Diese und ähnliche Fragen stellte sich Noo Steffen für ihr neues Stück, das Musical «Plan B ist tot». Und sie weiss, wovon sie spricht, schlägt sie sich doch als junge Künstlerin genau mit solchen Themen herum.

Die Angst vor dem Scheitern

Die 22-jährige Bernerin hat bereits mehrere Stücke geschrieben und inszeniert und damit in der Theaterszene Aufmerksamkeit erregt. Mit dem Kollektiv Sans Cible realisierte sie auch «Zeit für Wilma», mit dem sie 2008 nach Utrecht an ein Festival für junge Bühnenautoren eingeladen wurde. Bis vor Kurzem weilte Steffen in Berlin, wo sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Regie studierte. Die Berliner Künstlerszene ging ihr manchmal gehörig auf die Nerven. «Alle wollen speziell und anders sein», erklärt Steffen und schliesst sich dabei nicht aus. Gleichzeitig spüre man als angehende Künstlerin – sie bezeichnet sich selbst (noch) nicht als Autorin oder Regisseurin – auch Zweifel. Diese Themen finden nun Eingang in «Plan B ist tot» – eine Zusammenarbeit des Kollektivs Sans Cible mit Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste.

Im Musical treffen sich vier Künstler (Noo Steffen, Claudio Gatzke, Nicolas Streit und Sibel Hartmann) in der Night-Talk-Sendung eines Kulturradios. Moderatorin Kathi (Anna-Katharina Diener) gibt ihnen die Gelegenheit, sich in Szene zu setzen. Anfängliche Überheblichkeiten und Starallüren weichen bald der Unsicherheit und der Angst vor dem Scheitern. Trotz der Schwierigkeiten haben sich alle vier für das Leben als Künstler entschieden. Einen Plan B gibts nicht, der ist tot.

Ein Stück mit Songs dazwischen

«Die Figuren des Stücks wollen sich alle ein Image als Künstler verschaffen und dabei die eigene Integrität nicht verlieren», erklärt Miriam Walther, die Regie führt. Auch sie weiss, wie sich junge Künstler fühlen. Mit 23 Jahren blickt sie bereits auf Erfahrungen als Tänzerin, Choreografin und Regisseurin in New York, Berlin, Wien und Zürich zurück.

«Plan B ist tot» sei kein klassisches Musical, sondern eher ein Stück mit Songs dazwischen, erklären Steffen und Walther. Das musikalische Spektrum reicht von Pop über Elektro bis Rap. Auch der Berner Singer/Songwriter Trummer hat einige Stücke beigesteuert. In den Songs äussern sich die vier Figuren über ihre Ängste, Wünsche und Träume. Auf Pathos und Showelemente wird dabei – ganz Musical – nicht verzichtet. Eine zusätzliche Ebene des Stücks bilden Videos. In den selbst produzierten Youtube-Filmchen nutzen die Protagonisten eine weitere Möglichkeit, sich zu inszenieren.

«Plan B ist tot» persifliert die Kultur- und Kunstszene. Gleichzeitig lassen Steffen und Walther viel Sympathie für ihre Figuren durchblicken: «Wir wollen sie schliesslich nicht verraten.»

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Filmsong Let go forever im CH-Film Hello Goodbye

Zusammen mit dem Duo CRUSH (Steffi Gubser und Dan Sutter) hat Trummer den Closing Track zum Schweizer Film Hello Goodbye geschrieben. Steffi zeichnet für den Text, die Musik ist von Trummer. Der nachdenkliche und stimmungsvolle Film startete am 10.10.07 in den Kinos, Regie hat Stefan Jäger geführt. Die Hauptrollen spielen Mona Petri und Stefan Gubser. Es ist die Geschichte eines todkranken Mannes, der Abschied von seiner Tochter nimmt. Keine leichte Kost, aber einfühlsames Qualitätskino.

Trailer, Musikvideo und Infos bei www.hellogoodbye.ch

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