September 2012: Tunesien

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Die letzte Reise, die ich gezielt für das Heldelieder-Projekt gemacht habe, führte mich nach Nordafrika. Im Herbst 2012 war die Berichterstattung aus der Region geprägt von den Angriffen auf die amerikanische Botschaft in Lybien und von den Unruhen in den Ländern des “arabischen Frühlings”, gerade auch in Tunis. Von der Schweiz aus gesehen waren zwei Themen im Zusammenhang mit Tunesien prägend: Einerseits die Welle von Flüchtlingen aus der Region, weil sich die Hoffnungslosigkeit dieser “Flucht” nur langsam als Nachricht in Nordafrika verbreitete.

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Februar 2012: Kenya

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Ich habe dank der Hochzeit von Freunden…
… in Nanyuki, Kenya, die Gelegenheit das Land abseits der allzu ausgetretenen Touristenpfade zu bereisen. Während drei Wochen sind wir unterwegs zwischen Nairobi, Nanyuki, Meru, Watamu und Mombasa. Es ist meine erste Reise nach Afrika. Am ersten Tag geht’s in Nairobi zum Barbier. Ich lasse mein Haupthaar da.

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2011: Preis der Fondation SUISA als Startschuss

Die Geschichte von “Heldelieder”…

… beginnt damit, dass ich 2011 den Preis der Fondation SUISA für ein “ausserordentliches Werk als Singer/Songwriter” gewinne.  Mit diesen 20’000 Franken, beschliesse ich, soll es möglich sein, ein tatsächlich ausserordentliches Projekt in Angriff zu nehmen.
Gleichzeitig steht mir der Sinn gerade nicht so sehr nach einem weiteren von persönlichen Geschichten geprägten Album, und so nehme ich mir ein Thema vor, das aus meiner Sicht in der Schweiz mehr künstlerische Aufmerksamkeit verdient hätte: Migration & Integration. Es ist die Zeit nach Minarett- und Ausschaffungsinitiative, und der Tonfall der Debatte gefällt mir überhaupt nicht. Und doch: Auch ich ertappe mich bei Vorurteilen, beurteile Geschichten, von deren Hintergründen ich keine Ahnung habe, erlebe mich ängstlich oder zumindest vorsichtig im Angesicht von Fremdem in unseren Strassen. Dem will ich mich also stellen.

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